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25 Jahre MSS


Die MSS-Fälle

Die MSS-Fälle

FÄLLE

Treusorgender Onkel

Herr D. arbeitet als Rezeptionist in einem Münchner Hotel. Seine 2-jährige Nichte wurde in letzter Minute gefunden, nachdem sie 5 Tage in der Wohnung in London neben ihrer toten Mutter ohne Essen und Trinken aufgefunden wurde. Sofort holte Herr D. seine Nichte nach München. Dadurch geriet er in finanzielle Schwierigkeiten, da er Möbel und Kleidung besorgen mußte und seine Arbeitszeiten so einrichten muß, damit er die Kleine auch ausserhalb des Kindergartens betreuen lassen kann. Die Marianne Strauß Stiftung half hier mit einer Zuwendung, damit das Notwendigste angeschafft werden konnte.

Kranke Zwillinge

Familie B. hat einen 7-jährigen Sohn und 3-jährige Zwillingsjungen, die aufgrund einer Nierenfehlbildung seit ihrer Geburt im Krankenhaus bleiben mussten. Die Nieren wurden dann ganz entfernt, so dass beide jetzt dauerhaft dialysepflichtig sind. Daraufhin hat die Mutter gelernt, diese Dialyse selbst zuhause durchzuführen, damit die Kinder daheim leben können. Dies bedeutet, dass die Jungen von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens an der Dialyse angeschlossen sind. Herr B. ist voll berufstätig, die Versorgung der Kinder ist sehr aufwendig. Die Kinder wünschten sich ein "buntes" Kinderzimmer, da sie sonst nur Krankenhauszimmer kennen. Diesen Wunsch konnte die Marianne Strauß Stiftung sehr gerne erfüllen.

Schicksalsschlag in der Familie

Herr K., 41 Jahre alt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist nach einer Tumoroperation querschnittsgelähmt. Nach aufwendigen Reha-Maßnahmen ist er in der Lage, sich im Rollstuhl zu bewegen und sein Leben weitgehend selbstständig zu meistern. Die Wohnung musste nun so umgestaltet werden, dass sich Herr K. mit dem Rollstuhl bewegen kann. Es wurde ein behindertengerechtes Bad eingebaut, Schwellen beseitigt, Türen verbreitert und auch die Küche behindertengerecht umgebaut. Hierbei konnte die Marianne Strauß Stiftung die Familie anteilig unterstützen. Seine Tätigkeit als Buchhändler konnte er dank der Unterstützung seines Arbeitgebers wieder aufnehmen.

Arme Rentnerin

Frau T. ist 76 Jahre alt und bezieht eine kleine Rente, die sie bis vor Kurzem mit Putzarbeiten aufgebessert hat. Dies ist jetzt aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr möglich. Seit Jahren konnte sie sich keine neue Winterkleidung und Schuhe kaufen, jetzt ist auch noch die Waschmaschine kaputt gegangen. Die Hilfe der Marianne Strauß Stiftung wurde hier sehr dankbar aufgenommen. Frau T. konnte sich endlich wieder warme Kleidung und orthopädische Schuhe kaufen, außerdem wurde eine neue Waschmaschine angeschafft.

Behindertengerechtes Fahrzeug für Familie mit 4 Kindern

Die 16-jährige Vivien leidet am Red-Syndrom, sie ist körperlich und geistig behindert, sitzt im Rollstuhl. Sie lebt mit ihren zwei Geschwistern bei der Mutter, der Vater hat keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern, er kann mit der Behinderung seiner Tochter nicht umgehen. Frau K. benötigt ein behindertengerechtes Fahrzeug, in dem Vivien im Rollstuhl transportiert werden kann. Dies ist notwendig, um zu Ärzten zu fahren, oder auch soziale Kontakte pflegen zu können. Die Finanzierung dieses Fahrzeuges konnte von der Marianne Strauß Stiftung zusammen mit mehreren Stiftungen realisiert werden.

MS-kranker Familienvater

Herr H. ist 37 Jahre alt und seit 10 Jahren an Multipler Sklerose erkrankt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 15 und 12 Jahren. Inzwischen ist die Krankheit so weit fortgeschritten, daß Herr H. im Rollstuhl sitzt, nicht mehr arbeiten kann und von seiner Frau gepflegt wird. Im Haus mußten Schwellen beseitigt, ein behindertengerechtes Bad und ein Treppenlift eingebaut werden, damit Herr H. weiterhin in seiner gewohnten Umgebung mit seiner Familie leben kann. Die Marianne Strauß Stiftung konnte hier mit einer Beteiligung an den Umbaukosten helfen.

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